23. Juli 2025
Wohin geht der Weg?
Europa ist im Umbruch. Was noch vor wenigen Jahren unvorstellbar war, ist heute leider bittere Realität: In Europa tobt ein Krieg, der Spuren hinterlässt. Auch wenn wir nicht direkt von den Kämpfen in der Ukraine betroffen sind, so müssen wir uns mit den politischen Folgen auseinandersetzen. Das wurde erst vor Kurzem wieder bei der Präsentation des EU-Haushalts 2028 - 2034 klar. Denn während das Budget für Investitionen in Verteidigung und Sicherheit massiv aufgestockt werden soll, sind im Gegenzug Einsparungen in vielen Budgettöpfen geplant. Das betrifft unter anderem auch den Topf der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union ab 2028 – mit direkten Auswirkungen auch auf die Tiroler Landwirtschaft. Wie es mit der Gemeinsamen Agrarpolitik nach 2027 weiter geht, hängt von vielen Faktoren ab. Ein wichtiger Punkt werden dabei sicherlich die Verhandlungsbemühungen unserer bäuerlich-politischen Vetreterinnen und Vertreter sowie der Bundesregierung sein, die allerdings zu unseren Gunsten voll und ganz hinter den Bäuerinnen und Bauern stehen. Auch die europäische Sicherheitslage wird in der finalen Verhandlungsphase Anfang 2027 eine entscheidende Rolle für den EU-Mehrjahreshaushalt spielen. Die Forderungen der bäuerlichen Welt sind schon klar eingebracht. Bis zur Beantwortung der Frage, wohin der Weg geht, liegt es auch an uns, unseren Verhandlern geeint und vertrauensvoll den Rücken zu stärken und uns in dieser polarisierten Zeit nicht spalten zu lassen.
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