Unter dem Motto „Freude teilen, Gemeinschaft stärken – miteinander wachsen" setzten wir, die Jungbauernschaft/Landjugend Hopfgarten im Brixental, im Rahmen des diesjährigen Landesprojekts „Weil bei uns JEDER zählt – Ein Monat von uns für ALLE" ein soziales Projekt mit dem Betreuten Wohnen der Diakonie Hopfgarten um. Ziel war es, Begegnungen zwischen Generationen und Lebensrealitäten zu schaffen und dabei Freude, Gemeinschaft und Zusammenhalt zu fördern.
Die Projektidee bestand darin, im Juni 2025 Spieleabende zu organisieren, bei denen die Mitglieder der Landjugend mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Betreuten Wohnens Zeit verbrachten. Insgesamt wurden drei gemütliche und abwechslungsreiche Abende mit Karten-, Brett- und Gesellschaftsspielen durchgeführt. Die Treffen waren geprägt von herzlichen Gesprächen, viel Gelächter und einem spürbaren Gemeinschaftsgefühl.
Als Highlight des Projekts organisierten wir einen gemeinsamen Ausflug ins Familienland Pillerseetal. Ein Ausflug mit beeinträchtigten Menschen, darunter auch Rollstuhlfahrerinnen, erfordert viel Rücksicht, Organisation und Mitgefühl und stellte uns vor einige Herausforderungen. Trotz mancher Barrieren haben wir den Tag gemeinsam gemeistert – mit Geduld, Zusammenhalt und vielen helfenden Händen. Die Freude in den Gesichtern hat gezeigt: Wenn wir einander unterstützen, wird vieles machbar – das ist ein Beweis dafür, dass Inklusion mit Engagement möglich ist.
Mit diesem Projekt wollten wir der sozialen Verantwortung der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend nachkommen und zeigen, dass auch kleine Taten Großes bewirken können, sowie den Wert zwischenmenschlicher Nähe betonen. Besonders wichtig war uns dabei, eine Brücke zwischen Jung und Alt zu schlagen sowie Menschen mit besonderen Bedürfnissen einzubinden. Unser Ziel war es, nicht nur kurzfristige Freude zu schenken, sondern die Gemeinschaft zu fördern und ein Erlebnis für die Ewigkeit zu schaffen.
Der organisatorische Aufwand – von der Terminabstimmung über das Rahmenprogramm bis hin zur An- und Abreise – wurde von unserem Ausschuss und den Betreuerinnen der Diakonie Hopfgarten übernommen.
Das Projekt stärkte nicht nur das Gemeinschaftsgefühl, sondern schuf auch Aufmerksamkeit und Verständnis in der Marktgemeinde. Es zeigte zudem, dass soziale Verantwortung in der Landjugend aktiv gelebt wird. Darüber hinaus durften wir uns über eine positive Rückmeldung der Direktorin der Sonderschule Hopfgarten freuen. Sie zeigte sich beeindruckt von unserem Engagement.
Unser Projekt gemeinsam mit der Diakonie war eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten – für uns als Landjugend ebenso wie für die Bewohner*innen des Betreuten Wohnens. Weitere Treffen mit den Klientinnen und Klienten folgen bald, denn es ist schön, Freude zu teilen, Gemeinschaft zu stärken und miteinander zu wachsen.

