11. Juni 2025
Billig. Schnell. Gedankenlos.
Temu, Shein und Co boomen. Egal ob Werkzeuge, Deko oder Shirts – die Preise sind unschlagbar günstig und geliefert wird direkt nach Hause. Für viele ist dieses Konsumverhalten längst Alltag: ständig neue Trends, endlose Auswahl, alles billig. Doch wer zahlt am Ende wirklich dafür?Der Billigkram kommt oft aus Fabriken in Fernost, wo Menschen unter teils katastrophalen Bedingungen arbeiten. Der Versand ist oft gratis, obwohl er mehr kostet als das Produkt selbst. Umweltverschmutzung, Müllberge und Ressourcenverschwendung sind die Folgen.Und während wir so bestellen, wie's uns passt, verschwinden hier bei uns Arbeitsplätze und kleine Betriebe. Die, die noch mit Qualität, Hausverstand und Verantwortung produzieren. Sie können mit den Billigpreisen nicht mithalten – und geben früher oder später auf. Dabei hätten wir gerade in Tirol das Wissen, die Qualität und das Handwerk. Aber es fehlt an Sichtbarkeit, Unterstützung und Nachfrage. Und ehrlich: Viele merken gar nicht mehr, wie viel wir im Alltag längst ersetzt haben durch Onlineware, die oft weder hält noch passt.Früher ist man ins Fachgeschäft gegangen. Heute wird's aus Fernost geliefert – mit einer Extraportion Verpackungsmüll. Was nicht passt, wird zurückgeschickt oder weggeworfen.Vielleicht sollten wir wieder lernen, den Dingen einen Wert zu geben – und nicht bloß einen Preis. Muss das nächste Packerl wirklich aus China sein? Oder geht's auch anders?
kmair12@gmail.com
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