28. Mai 2025
Die Herausforderungen werden nicht weniger
Die Herausforderungen, die auf uns Landwirte von heute und morgen zukommen, werden immer mehr statt weniger. Neben allgemeinen Faktoren wie dem Klimawandel und den uns bekannten (Tier-)Krankheiten bereiten Seuchen, die ständig zunehmende Bürokratie, aber auch Energie- und Ressourcenknappheit Kopfweh und sind mit stetig steigenden Kosten verbunden.Aufgrund des mangelnden Niederschlags in manchen Regionen kann es zu Wasserknappheit und Ernteausfällen kommen. Gewisse Almen, aber auch Schutzhütten müssen in Wasserspeicher investieren, um über die Sommersaison überhaupt die Wasserversorgung gewährleisten zu können.Blauzungenkrankheit, Großraubtiere, Maul- und Klauenseuche und was auch immer künftig noch auf uns zukommen kann, bringen Existenzängste mit sich. Was mache ich, wenn meine Tiere gekeult werden müssen? Baue ich mir einen neuen Tierbestand auf, führe ich meinen Betrieb weiterhin im Vollerwerb, oder gehe ich nebenbei Vollzeit arbeiten, wechsle ich den Betriebszweig oder schließe ich meine Stalltür für immer?Hoffen wir nicht auf Letzteres. Denn wenn der Fall eintritt, dass immer mehr Höfe sterben, brauchen wir uns über den bürokratischen Aufwand, der auf vielen Schreibtischen wartet, keine Sorgen mehr zu machen. Dann gibt es nur noch eine Herausforderung für die gesamte Bevölkerung – nämlich Naturkatastrophen, die durch die fehlende Bewirtschaftung von Feld und Wald sowie durch die zunehmenden Wetterextreme gefördert werden.
barbara27mai2001@gmail.com
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