7. Mai 2025
Erfolgsmodell Maschinengemeinschaft
Eines ist klar: Jeder Funktionär und Bauernvertreter des Bauernbundes wird immer dafür kämpfen, der Tiroler Landwirtschaft eine Zukunft zu geben und die bestmöglichen rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen zu schaffen. Für mich als Jungbauer hat aber parallel dazu die Umsetzung von Ideen zur Ausgabenminimierung höchste Priorität. Es liegt an jedem einzelnen Betrieb, genau hinzuschauen und effizient mit den finanziellen Mitteln umzugehen. Im Bereich der Maschinenkosten zum Beispiel haben wir in Tirol noch ein enormes Potenzial, kostengünstiger zu arbeiten. Ich sage das deshalb, weil wir vor etwas mehr als einem Jahr gemeinsam mit sechs anderen Betrieben die Pillerseetaler Miststreuer Ges. b. R. gegründet und einen Gruber Miststreuer angeschafft haben. Die Ges. b. R. hat einen Obmann, einen Kassier und einen Maschinenwart und alle Betriebe haben gleiches Stimmrecht. Die Anschaffungskosten waren pro Betrieb wirklich überschaubar. Damit für eventuelle Reparaturen die finanziellen Mittel auf dem offenen Konto vorhanden sind, werden den Mitgliedsbetrieben drei Euro pro Fuhre in Rechnung gestellt. Die Abrechnung und die Organisation eines halbjährlichen Treffens erfolgt über den Maschinenring.Fazit: Mit diesem Modell konnten wir uns kostengünstig an einem sehr hochwertigen Streuer beteiligen, in einer Gemeinschaft, die durch die fixe Regelung der Ges. b. R. reibungslos funktioniert. Weil es so gut funktioniert, steht nun die Gründung der Pillerseetaler Forstanhänger Ges. b. R. in den Startlöchern.
c.pirnbacher@gmx.at
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