6. November 2024
Von Tiroler Kühen und koreanischen Hightech-Farmen
In der vergangenen Woche hatten wir die Freude, eine Schülergruppe aus Südkorea bei uns in Tirol zu begrüßen. Die jungen Gäste wollten Einblicke in die Arbeit der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend und die Besonderheiten unserer Landwirtschaft gewinnen. Der Austausch brachte beiden Seiten spannende Perspektiven und machte deutlich, wie unterschiedlich, aber auch ähnlich die landwirtschaftlichen Herausforderungen in unseren Ländern sind.In Tirol prägt die Berglandschaft die Landwirtschaft: Kleinstrukturierte Höfe, oft im Nebenerwerb geführt, setzen auf nachhaltige Bewirtschaftung, Direktvermarktung und die Kombination mit Tourismus. Ein Moment sorgte für besonders gute Stimmung, als wir unseren koreanischen Gästen erzählten, dass manche Betriebe hier mit nur drei Milchkühen im Nebenerwerb arbeiten – für sie, die große, technologieintensive Betriebe gewohnt sind, eine fast unfassbare Vorstellung.In Südkorea ist die Landwirtschaft stark auf Effizienz und moderne Technologien ausgerichtet. Angesichts begrenzter Anbauflächen und eines hohen Bevölkerungsdrucks ist die Steigerung der Produktivität dort von großer Bedeutung. Gleichzeitig waren die koreanischen Schüler beeindruckt, wie eng die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend Tradition und Moderne miteinander verknüpft und das Gemeinschaftsgefühl in den Dörfern lebt.Der Besuch hat gezeigt: Trotz der unterschiedlichen Strukturen eint uns die Leidenschaft für die Landwirtschaft und der Wunsch, nachhaltig zu wirtschaften. Solche Begegnungen sind wertvolle Brücken, die den Austausch und das gegenseitige Verständnis fördern.
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