9. Oktober 2024
Das liebe Wetter
Die Bauernregeln, die wir kennen, werden schon seit vielen Generationen weitergegeben und basieren auf Jahrhunderte langer Beobachtung des Wetters und der Natur, die mit Sprüchen verknüpft sind, die leicht ins Ohr gehen: „A Scholtjoah isch a kolts Joah". Wenn man sich an die langen Frostnächte im April erinnert, die den Obstbäumen sehr zu schaffen gemacht haben, die langen, nassen und kalten Regenphasen vom Mai und Juni, die den Beginn des ersten Schnittes verspätet haben, kann dieses Sprichwort durchaus zutreffen. Zudem hat der frühe Wintereinbruch Mitte September dafür gesorgt, dass sich unsere Almen abrupt geleert haben und auf den höhergelegenen Jausenstationen und Hütten die Saison ein plötzliches Ende nahm.Nur der erste richtige Reif lässt noch ein bisschen auf sich warten, denn man sagt ja, 100 Tage nach dem ersten Reif schneit es zu. Das würde für heuer bedeuten, dass wir vor Jänner nicht auf eine beständige Schneedecke hoffen können. Diese Thesen würde auch der 100-jährige Kalender bestätigen, der einen schneearmen und kalten Winter vorhersagt.Der Klimawandel lässt traditionelle Vorhersagen wie unsere Bauernregeln und den 100-jährigen Kalender ungenau werden und damit erschweren sich Vorhersagen. Aber trotzdem wird noch auf Lostage hingefiebert und eifrig beobachtet, ob diese gestimmt haben. Wer weiß, vielleicht werden in ein paar Jahrzehnten unsere bekannten Sprüchlein und Vorhersagen quasi aktualisiert und an die neuen klimatischen Erkenntnisse angepasst.
barbara27mai2001@gmail.com
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