Wie das Ei zum Osterei wurde

Desmoani von Landesobmann-Stellvertreter Fabian Bucher

27. März 2024

Wie das Ei zum Osterei wurde

Die Wissenschaft geht davon aus, dass zwei Faktoren für den österlichen Eier-Boom verantwortlich waren. Beginnen wir mit dem etwas mystischeren Grund: Das Ei gilt als Symbol des Lebens. In griechischen und ägyptischen Kulturen stand es schon vor Jahrtausenden für Ursprung und Neubeginn. Da es von außen kalt und leblos wirkt, im Inneren aber neues Leben heranwächst, wurde es im Christentum mit der Auferstehung Christi in Verbindung gebracht. Die Menschen begannen die (Oster-) Eier rot einzufärben. Die Farbe sollte an das vergossene Blut Jesu erinnern. Es gibt aber auch noch einen ganz praktischen Grund für die Entstehung des Ostereis: Besonders im Mittelalter wurde von Aschermittwoch bis Karfreitag streng gefastet. Neben Fleisch waren in dieser Zeit auch Eier verboten. Dadurch sammelte sich natürlich in der Fastenzeit eine große Menge Eier an. Um sie nicht verderben zu lassen, wurden die Eier gekocht. Erst am Ostersonntag durften sie dann gegessen und verschenkt werden.
Heute fällt es uns schon schwer oder es wird gar nicht mehr beachtet, am Aschermittwoch oder am Karfreitag zu fasten.

Ich glaube, gerade in der Karwoche sollten auch wir jungen Christinnen und Christen unsere Gewohnheiten überdenken und auf so manches verzichten, was uns lähmt und uns die Blickrichtung hin zum Auferstandenen verstellt.

In diesem Sinn eine gesegnete Karwoche und frohe Ostern.

fabian.bucher98@gmail.com

 


 

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