
Ein Winter, wie er früher einmal war?
Die aktuelle Wetterlage mit frühlingshaften Temperaturen und Regen ist nicht gerade das, was man sich für Mitte Februar wünscht. Seit einigen Jahren frage ich mich, ob es solche Winter wie früher noch einmal geben wird? Meine Hoffnung schwindet von Jahr zu Jahr.
Wer den Klimawandel noch nicht bemerkt hat, will wohl seine rosarote Brille nicht abnehmen. Schneearme Winter, Wetterextreme, die immer häufiger auftreten, Baumgrenzen, die unaufhaltsam nach oben wandern oder immer heißere Sommer. Das sind nur einige der vielen Veränderungen in der Natur, die der Klimawandel mit sich bringt und die in den letzten Jahren immer stärker spürbar wurden. Es ist daher höchste Zeit, eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte noch aktiver anzugehen und unsere Verantwortung zu erkennen. Wir müssen handeln, um den Klimawandel zu begrenzen und die Zukunft unseres Planeten zu sichern. Dies erfordert nicht nur politische Entscheidungen und globale Abkommen, sondern auch ein Umdenken und Handeln jedes Einzelnen.
Wir, als größte und aktivste Jugendorganisation unseres Landes, bzw. wir, die bäuerliche Bevölkerung, sollten als Vorbilder in eine nachhaltige und regionale Zukunft gehen, denn gerade wir sind es, die den Klimawandel in der täglichen Arbeit mit Obst, Gemüse, Feld, Alm oder Wald am meisten zu spüren bekommen. Wir haben es in der Hand, die Zukunft so zu gestalten, dass unsere Kinder bzw. Enkelkinder den Winter vielleicht noch so erleben können, wie er früher einmal war.
anna.ritzer@lk-tirol.at