7. Februar 2024
Zeit des Neubeginns und der Verantwortung
Wenn wir in das bäuerliche Leben hineinschauen, dann hatte Mariä Lichtmess eine ganz besondere Bedeutung. Der großteils nur zu diesem Zeitpunkt mögliche Arbeitsplatzwechsel von Mägden und Knechten hatte nicht nur praktische und soziale Gründe – es war auch ein Weg, Wissen zu teilen. So war der 2. Februar auch immer ein Lostag, dem eine besondere Bedeutung in Hinblick auf Ernte und Wetter zugesprochen wurde. Ich denke, dass es wichtig ist, diese alten Werte vermehrt in das Heute zu übertragen und in unser Tun einfließen zu lassen.Mariä Lichtmess wird aber auch als Zeit der Reinigung und des Neuanfangs gesehen. Der länger werdende Tag und das Licht der Kerze laden ein zu einem Aufbruch. Vielleicht auch für uns ein Auftrag, Solidarität in unterschiedlichen Facetten neu zu beleben und Leben nachhaltig zu gestalten. Dazu zählen für mich ein respektvoller, achtsamer Umgang mit der gesamten Schöpfung. Projekte, welche die Gemeinschaft fördern, das Teilen von Ressourcen, Zeit für die Nöte der Menschen, ein bewusster Konsum und ein Umdenken in der Ausbeutung der Lebensgrundlagen so vieler Menschen auf der ganzen Welt.Das zentrale Ereignis von Mariä Lichtmess ist jedoch die Darstellung des Herrn im Tempel. Maria und Josef bringen das Jesuskind gemäß den jüdischen Reinigungsgesetzen in den Tempel. Dort erkennen Simeon und Hanna das Kind als den Messias an. Auch der Glaube möge stets eine wichtige Säule in unserem Leben sein.
fabian.bucher98@gmail.com
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