12. Oktober 2023
Da Summa is ummaDer Sommer neigt sich dem Ende zu und auch das Gras auf den Almen verliert seine grüne Energie. Die dadurch entstehende Futterknappheit bereitet die innere Uhr der Tiere auf den Almen auf ihren Abtrieb ins Tal vor.Aus Dankbarkeit für einen Almsommer ohne Verlust und traurige Ereignisse werden die Tiere für ihren Heimweg farbenprächtig geschmückt. Immer wieder kommt es vor, dass die Tiere ohne Schmuck ins Tal kommen. Das ist ein Zeichen dafür, dass eines der Tiere abgestürzt oder verendet ist. Weiters könnte es heißen, dass sich über den Sommer in der Bauersfamilie oder bei den Hütern ein Todesfall ereignet hat.Nicht nur der wundervolle Kopfschmuck ziert das Haupt des Viehs, auch Glocken dürfen um den Hals nicht fehlen. Nicht jedes Vieh hat denselben Schmuck. Je nach Rang in der Herde und Alter der Tiere fallen die Zweige und Blumen anders aus. Auch bei der Größe der Glocken wird unterschieden. So erhält die Leitkuh der Herde auf der Alm die größte und schönste Glocke. Auch die Ältesten erhalten eine der großen Glocken.Dieses Farbenspiel mit Mensch und Tier lassen sich viele Gäste nicht entgehen. Mittlerweile werden von den freiwilligen Vereinen auch kleinere Feste zu diesem Anlass veranstaltet. Bei dem einen oder anderen „Hoamfohra Schnapsl" lässt man den Almsommer noch einmal hochleben. Der Kopfschmuck wird den Tieren zwar entfernt, aber die Glocken auf den Weiden erinnern noch an den Almsommer.
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