20. Juni 2023
Viele von uns Bäuerinnen und Bauern kennen das Problem der Nutzungskonflikte auf und um unsere Felder, Wiesen und Wälder. Wertschätzung und achtsamer Umgang mit fremdem Eigentum – was für uns selbstverständlich ist, ist für manche leider ein Fremdwort. Es kann beinahe jeder von einem Vorkommnis berichten, bei dem man sich die Frage gestellt hat, ob das denn wirklich wahr sein kann? Wir leben mittlerweile in einer Zeit, in der gegenseitiger Respekt nicht mehr gelebt wird. Vor allem lässt das Verständnis für sehr viele alltägliche, in der Praxis notwendige Abläufe in der Landwirtschaft nach. Immer wieder aufs Neue bemüht man sich um Aufklärungsarbeit, um auch jene, die „weit weg" von der Landwirtschaft sind, zu sensibilisieren. Denn letzteres ist sehr wichtig, um Eskalationen zu vermeiden. Speziell jetzt in den Sommermonaten, in denen viele Freizeitsportler und Gäste in unserer wunderbaren Landschaft unterwegs sind, muss sich jeder an gewisse Spielregeln halten. Die entscheidende Frage ist: Wer stellt diese Spielregeln auf? Natürlich gibt es einen gesetzlichen Rahmen, welcher am Ende des Tages schlagend wird. Doch soweit sollte es eigentlich erst gar nicht kommen müssen. Gegenseitiger Respekt und Verständnis dafür, dass man sich nicht überall so verhalten kann, wie es einem gefällt, wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung!
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