22. März 2023
Alkohol, Fleisch, Auto: Fasten und Verzicht sind vielfältig und nicht nur in der Zeit nach Aschermittwoch im Trend. Bei uns geht die Tradition des Fastens auf die christliche Kirche zurück.Seit Jahrhunderten praktizieren Menschen in aller Welt das Fasten – früher vor allem aus religiösen Motiven, heute auch, weil sie den freiwilligen und bewussten Verzicht als Bereicherung ihres Lebens empfinden. Im Christentum beginnt die Fastenzeit am Aschermittwoch und endet am Ostersonnabend, also nach 46 Tagen. In diesem Jahr dauert sie vom 22. Februar bis 8. April. Traditionell sind die sechs Sonntage vom Fasten ausgenommen, sodass 40 Fastentage bleiben.Bereits im frühen Mittelalter bereiteten sich die Christen mit Fasten auf das Osterfest vor. Erlaubt war nur eine Mahlzeit am Tag, der Verzehr von Alkohol sowie Fleisch oder anderen tierischen Produkten wie Eier, Milch, Butter und Käse war verboten. Mitte des 16. Jahrhunderts wurden die strengen Regeln gelockert und nur noch auf Fleisch verzichtet. Als Fastenspeisen kamen Fisch, Mehlspeisen und Vegetarisches auf den Tisch. Heute sieht die Kirche die Fastenzeit weniger streng. Viele verzichten demnach auch auf Süßigkeiten, Fernsehen, Auto oder Handy. Meiner Meinung nach ist hier spürbarer Verzicht, der bewusst erlebt und zum Teil auch als Bereicherung empfunden werden kann, wichtig.Ich persönlich nutze die Fastenzeit, um mich wieder auf Grundlegendes und Wesentliches im Leben zu fokusieren. Dazu gehört natürlich auch, die kleinen Dinge im Leben wieder mehr wert zu schätzen.
berny.hauser@icloud.com
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