10. März 2023
Durch mein Interesse an der Landwirtschaft war schon vor einigen Jahren klar, dass ich die Ausbildung zum landwirtschaftlichen Facharbeiter machen werde. Rückblickend waren die drei Jahre in der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Weitau die schönsten Jahre in meiner Schullaufbahn. Durch viele Exkursionen, Veranstaltungen und Ausflüge war es eine sehr prägende und erlebnisreiche Zeit. Aber inwieweit hat mich diese Schule auf das bevorstehende Leben als Betriebsführer eines Landwirtschaftsbetriebes vorbereitet?
Speziell in der Digitalisierung hinkt der Unterricht hinterher. Da die Bürokratie in der Landwirtschaft immer weiter voranschreitet, wäre es auch sehr praktisch, wenn die zukünftigen Brtriebsführerinnen und Betriebsführer sich bestens mit Anträgen wie zum Beispiel dem Mehrfachantrag, Meldungen am Computer oder dem Ausfüllen von Formularen auskennen würden.Weiters sollte jeder angehende Facharbeiter in der Lage sein, zu erkennen, ob die Zahlungsfähigkeit am Betrieb gegeben ist, wenn modernste Programme und Systeme mit großen variablen Kosten Überhand nehmen. Immerhin sollten die Betriebe auch in Krisenzeiten mit weniger Einkommen noch positiv wirtschaften können. Natürlich heißt das nicht, dass man auf moderne Techniken verzichten muss, sondern es sollte abgewogen werden können, ob die Anschaffung rentabel ist. Ich hoffe, dass in naher Zukunft speziell auf die Digitalisierung und auf die betriebswirtschaftlichen Rechnungen ein Hauptaugenmerk gelegt wird. Immerhin sind die heutigen Schülerinnen und Schüler die Betriebsführerinnen und Betriebsführer von morgen.
tom.fleckl2002@gmail.com
Tolle Produkte zum Kaufen und zum Verschenken...
Hier gehts lang
Einfach den gewünschten Suchbegriff eingeben!
Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend ImpressumDatenschutzSitemap