2. November 2022
Das Fest „Allerheiligen" hat seinen Ursprung im 4. Jahrhundert. Um sich der Heiligen zu besinnen, führte man früher jährliche Gedenktage ein, die jeweils an den Sterbetagen der Heiligen stattfanden. Da es aber mit fortschreitender Zeit unmöglich schien, jedem der Heiligen einen eigenen Tag des Gedenkens zu widmen, wurde „Allerheiligen" als Fest geschaffen. Heute gedenken wir am 1. November vor allem unseren Verstorbenen. Um auf den Festtag einzustimmen, findet am Vorabend, den 31. Oktober, in vielen Ortschaften zudem die „Nacht der 1.000 Lichter" statt. Auch einige Mitglieder der TJB/LJ lassen mit unzähligen Lichtern die Tiroler Kirchen hell erstrahlen. Mittlerweile ist „Allerheiligen" nicht nur ein kirchlicher, sondern auch fast europaweit ein gesetzlicher Feiertag. Traditionell besuchen viele Menschen ihre verstorbenen Verwandten am Friedhof, schmücken die Gräber mit Blumen, zünden Lichter an und beten für sie. Vielerorts finden auch Gräbersegnungen statt. Ein klassisches Gebäck zum Feiertag ist der „Allerheiligenzopf". Er soll ein Symbol der „Seelenspeisung" sein und wird meist an Allerheiligen oder Allerseelen verschenkt. Das Gebildebrot aus süßem Hefeteig wird in Tirol, in Form einer „Henne" oder einem „Hirschen", von den Tauf- oder Firmpatinnen und -paten an ihre Patenkinder weitergegeben. Ein schöner Brauch, der uns zur Erinnerung und zur Besinnung einlädt, und uns das Leben schätzen lässt.
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