In Tirol gibt es rund 290 eigenständige Ortsvereine der JB/LJ mit eigenem Statut, Vereinsregisterzahl, Rechtspersönlichkeit und eigener unabhängiger Finanzgebarung. Gemäß den Vereinsstatuten sprechen die Ortsvereine die gesamte Jugend des ländlichen Raumes an.
Wertvolle Jugendarbeit auf Ortsebene
Die Ortsvereine sind in Tirols Landgemeinden die größte und aktivste – in den meisten Fällen sogar einzige – Jugendorganisation und leisten durch ihre Arbeit auf Ortsebene in sozialer, kultureller, bildungspolitischer und gesellschaftspolitischer Hinsicht sehr wertvolle Jugendarbeit.
Die Vereine der TJB/LJ übernehmen auch viele Aufgaben im Sinne der Gemeinden, wie z. B. Dorfsäuberungs-, Anklöpfel- und Nikolausaktionen, Kinderbetreuung, Brauchtumspflege, Altenbesuche, etc.
Gemeinnützige Tätigkeit
Die eigenständigen Vereine der JB/LJ haben unabhängig voneinander und mit Unterstützung einer professionellen Steuerberatungsstelle die NPO-Vereinsförderung beantragt. 120 Teilvereine der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend müssen insgesamt 816.752,15 Euro für die Jahre 2020 und 2021 zurückzahlen.
Beim NPO-Unterstützungsfonds handelt es sich um eine Unterstützung von Non-Profit-Organisationen. Sämtliche beantragende Ortsvereine der JB/LJ Tirol sind nach ihren Statuten gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung und als solche beim Finanzamt geführt.
Eigenständige Ortsvereine
Zwischen dem Tiroler Bauernbund und den eigenständigen Ortsvereinen gibt es keine Geldflüsse. Die Vereine sind wirtschaftlich und finanziell vollkommen eigenständig. Für die Mitgliedschaft in den Ortsvereinen ist keine Parteizugehörigkeit insbesondere auch keine Mitgliedschaft beim Tiroler Bauernbund gefordert.
Landessektion: Keine Förderung beantragt
Die Ortsvereine der JB/LJ verfolgen zweifelsfrei gemeinnützige Zwecke und zählen somit zu förderbaren Organisationen aus dem NPO-Unterstützungsfonds. Der Tiroler Bauernbund und die Landessektion Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend haben beim NPO-Fonds keine Förderung beantragt und keine erhalten.