24. August 2022
Eigentlich überall, wo Nachrichten zum Lesen, Anhören oder Ansehen sind, kommen immer wieder Beiträge, wo auf die schlechte Klima-bilanz der heimischen Kuhmilch gezeigt wird. Letzte Woche strahlte der ORF eine Sendung unter dem Titel „klimafreundliche Milch" aus.Die Produktion von einem Liter Kuhmilch ist so klimaschädlich wie das Verbrennen von einem Liter Benzin. Allein dieser Satz in der Beschreibung dieser Sendung sorgte bei vielen Bauern für großes Aufsehen. Wie kann es sein, dass ein staatlicher Rundfunksender die Fakten so einseitig und zu-gleich falsch darstellt? In der Sendung wird zum größten Teil einfach die Kuhmilch schlecht ge-macht. Es werden laut einer Modellrechnung der HBLFA Raumberg-Gumpenstein falsche Werte zum Wasserverbrauch der Milch angegeben. Die Kuhmilch wird im Vergleich zu pflanzlichen Milchalternativen wie Mandelmilch, Hafermilch und Sojamilch viel schlechter dargestellt. Laut der HBLFA Raumberg-Gumpenstein werden für einen Liter Milch ca. neun Liter Wasser benötigt und nicht wie in der Sendung genannt 600 Liter. Mit Aussagen wie diesen wird den Kundinnen und Kunden leider ein schlechtes Bild von der herkömmlichen Milch gemacht. In Folge landet das nächs-te Mal vielleicht bei dem ein oder anderen eine Pflanzenmilch aus Amerika im Einkaufs-wagen. Ob diese Entscheidung besser für unser Klima und unsere Umwelt ist, bezweifle ich.
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