12. Juli 2022
„In den kommenden Tagen soll die Sommerhitze nach Tirol zurückkommen!" Wo die einen, gemütliche Badetage am See verbringen, heißt es für die meisten Bäuerinnen und Bauern ab aufs Feld zur Heuernte. Neben den flachen Feldern in den Tälern, werden natürlich auch von unseren Tiroler Bergbauernbetrieben die steilsten Hanglagen mit Spezialgeräten und zum Teil per Handarbeit bewirtschaftet. Haben Sie sich schon mal vorgestellt, wie sich unser Landschaftsbild ohne unsere fleißigen Bäuerinnen und Bauern verändern würde? Verbuschung, Verwachsungen, Verwilderung sowie Muren- und Lawinenabgänge wären die Folge. Unsere heimische Landwirtschaft ist nicht nur der wichtigste Baustein in unsere Nahrungskette, wo tagtäglich Lebensmittel in Spitzenqualität produziert werden, sondern auch der wichtigste Erhalter unserer Naturlandschaften, Almen und auch Wälder, die der breiten Bevölkerung als Erholungsraum dienen! Es wird also bei der Heuernte nicht nur ein qualitativ hochwertiges Futter für unsere Nutztiere produziert, sondern gleichzeitig mit der Mahd von Steilflächen unsere Häuser und Grundstücke geschützt sowie die Landschaft gepflegt, damit wir sie so genießen können, wie wir sie heutzutage vorfinden. Doch, Liebe Bäuerinnen und Bauern, lasst euch nicht als touristische Landschaftspfleger abstempeln, die kuschen müssen, wenn es andere befehlen. Denn nur mit gegenseitiger Wertschätzung und Gesprächen auf Augenhöhe kann ein intaktes Landschaftsbild in unserem Land funktionieren.
anna.ritzer@lk-tirol.at
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