31. Mai 2022
Die Geschehnisse der letzten Monate haben die Frage der Unabhängigkeit in ein ganzanderes Licht gerückt. Die Pandemie, aber allen voran der Ukraine-Konflikt haben unsbitter spüren lassen, wie abhängig wir in Wahrheit vom Weltmarkt und seinenverschiedenen Rohstoffen sind. Diese Abhängigkeit, vor allem im Energiesektor, hat denRuf nach einer Energieautonomie verstärkt. Tirols ambitioniertes Ziel: Bis 2050energieautonom zu sein! Die nächsten Generationen sollen künftig in der Lage sein, ihrengesamten Energiebedarf aus heimischen erneuerbaren Ressourcen klimaschonend zudecken.Einen nicht unwesentlichen Beitrag, um dieses Ziel erreichen zu können, scheint der Ausbau derPhotovoltaik. An sich ja keine schlechte Idee. Wenn man die Errichtung von Photovoltaikanlagenforcieren möchte, dann aber bitte mit Maß und Ziel sowie Hausverstand! Wie kann es sein, dassernsthaft darüber nachgedacht wird, riesige Solarparks auf hochwertigen landwirtschaftlichen Flächenzu errichten? Solche Gedanken sind doch hirnrissig. Unser wertvoller Boden ist dazu da, Lebensmittelzu produzieren. Allein der Gedanke an dieses Vorhaben in Tirol, wo Grund und Boden sowieso schonMangelware ist! In erster Konsequenz gehören die PV-Anlagen auf den unzähligen Dachflächen undunproduktiven Flächen installiert. Einen Schritt in Richtung Energieautonomie bei gleichzeitigerVernichtung von produktiven landwirtschaftlichen Böden kann nicht geduldet werden. Deshalb einganz klares Bekenntnis: NEIN zu Photovoltaik auf Äckern und Wiesen!
d.traxl@tsn.at
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