Gemeinsam mit Ortsgruppe Axams wurde die Veranstaltung durchgeführt. Begonnen hat das Fest bereits einen Abend vorher, bei der Führerscheinparty. Nach einer kurzen Nacht ging es dann am Samstag so richtig los. Der Kurs beinhaltete einige anspruchsvolle Stellen. Die Teilnehmer mussten einen Anhänger sicher durch einen Slalomparcours, welcher sehr eng mit Rundholzstücken abgegrenzt war, durchqueren. Nachdem der Anhänger rückwärts eingeparkt wurde, ging es weiter zum nächsten Traktor. Dabei musste eine Engstelle, eine Buckelpiste und das Öffnen und Schließen eines Weidetores absolviert werden. Um das Ganze aber noch zu verschärfen, war auf der Front der Traktoren ein Gestell montiert, auf dem ein Ball lag, welcher während des gesamten Parcours nicht herunterfallen durfte. Der sachgemäße Umgang mit den Fahrzeugen, sowie auch das Anziehen der Handbremse beim Aussteigen aus dem Fahrzeug, wurde von Juroren genauestens beobachtet und gegebenfalls bestraft. Ziel war es, so schnell als möglich, ohne Strafsekunden, ins Ziel zu kommen.
Wer zu beginn zu stark in Gas stieg, brauchte sich nicht wundern, dass das ein oder andere Rundholz umfiel. Die ärgerlichen Strafsekunden entschieden, ob man vorne dabei war.
Nicht nur junge Fahrer traten an auch erfahrene Traktorfahrer waren beim Bewerb mit dabei und vor allem auch eine große Anzahl an Traktorfahrerinnen. Die Damen hatten die großen Maschinen fest im Griff und ließen ihr gesamtes Fingerspitzengefühl walten. Die Bezirksleiterin Theresa Gratl meinte zum Schluss: „Wir sind wirklich froh, dass so viele trotz des schlechten Wetters dabei waren."
Insgesamt wurden zwei verschiedene Gerätekategorien bewertet, der Parcours konnte auch mit einem Schlepper gemeistert werden.
Um auch den Gästen eine Chance zu geben, konnte man auch in einer eigenen Gästeklasse antreten.
„Der gesamte Bezirksausschuss möchte sich nochmals recht herzlich bei Hannes Jenewein bedanken, welcher die Traktoren kurzerhand zur Verfügung gestellt hat." so der Moderator der Veranstaltung Andreas Kleisner abschließend.
Text: Daniel Nairz
Bildrechte: Melanie Gratl
