18. Mai 2022
Ein Quadratmeter Baugrund im Wert von über 1.000 Euro ist in Tirol keine Seltenheit mehr! 600 Euro Miete für 25 Quadratmeter sind in Innsbruck zum Normalpreis geworden! Die heimischen Immobilien- sowie Grundstückspreise gehen sprichwörtlich durch die Decke. Wer von uns soll sich diese Preise noch leisten können? Jeder, der in Kauf nimmt, dass die Kinder das gebaute Haus der Eltern noch abzahlen müssen, wird sich so den Wohntraum erfüllen können. In Tirol wird der Baugrund immer knapper, so muss sich die Politik schnellstmöglich um Lösungen kümmern. Aus meiner Sicht sollte man mit den bereits bestehenden Vorgaben und Gesetzen arbeiten sowie neue Maßnahmen ergreifen. Beispielweise sollten als erstes die Neubauten von Lebensmittelketten unter die Lupe genommen werden. Für mich ist es unerklärlich, dass immer noch Neubauten von Lebensmittelgeschäften mit nur einem Erdgeschoß und 500 Quadratmeter wertvoller Flächen für einen Parkplatz genehmigt werden. Um unserer Jugend eine ansprechende Zukunft überlassen zu können, sollte leistbares Wohnen oberste Priorität haben. Ich appelliere vor allem an die Tiroler Gemeinden und an ihre Gemeindevertreter, denn diese haben es mit gut überlegten Widmungen in der Hand, unseren Grund und Boden zu schützen sowie mit diesem kostbaren Gut mit Hausverstand und Vernunft zu wirtschaften und zu arbeiten.
anna.ritzer@lk-tirol.at
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