12. Oktober 2021
Wie wir alle wissen, gerät die Landwirtschaft immer mehr in den Schatten der Klimakrise. Auch wenn sich seit 1990 die Treibhausgase in der heimischen Landwirtschaft um 14 Prozent reduziert haben, müssen wir uns als zukünftige Betriebsführer/innen Gedanken machen, wie wir die Arbeit in der Landwirtschaft noch klimaschonender praktizieren können. Mit dem Denken „höher, schneller, weiter" werden wir mit Sicherheit nicht mehr lange wirtschaften können, deshalb sind wir jetzt schon gefordert, alternative Wirtschaftsformen in der Landwirtschaft zu suchen. Meiner Meinung nach steckt in der Weidehaltung, wie sie schon vor hunderten von Jahren praktiziert wurde, ein sehr großes Potenzial, um Klimafreundlicher zu wirtschaften. Leider ist diese Wirtschaftsweise nicht für alle Betriebe möglich, denn die Weidehaltung ist eine etwas extensivere Wirtschaftsweise. Ein Vorteil ist mit Sicherheit, dass man auch ohne hohen Kraftfuttergaben und Arbeitsaufwand eine sehr gute Milch-, sowie Fleischleistung erzielt. Unser Ziel muss auch in Zukunft sein, ausreichend Lebensmittel in hoher Qualität für die Bevölkerung zu produzieren, um die Lebensmittelversorgung auch in Krisen aufrechterhalten zu können.Mein Fazit lautet daher, dass man in der Weidehaltung mit geringem Arbeitsaufwand nicht nur hochwertige Lebensmittel produzieren kann, sondern auch den Tieren einen hohen Standard an Tierwohl bieten kann.
tom.fleckl2002@gmail.com
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