7. Juli 2021
Ja – und daraus folgen natürlich horrende Preise für Grundstücke und Wohnungen. Da ist es keine Seltenheit mehr, dass zum Beispiel im Bezirk Kitzbühel ein Quadratmeter Bauland weit über 1.000 Euro kosten kann. Baugründe für einzelne Häuslbauer sind knapp und eher schwer zu bekommen, außer man bezahlt das, was der Verkäufer verlangt. Und wenn es sich der Einheimische nicht leisten kann, dann wird es schon jemand anderer kaufen. Zum Großteil werden mittlerweile auch Baurechte an Immobilienfirmen bzw. Wohnbaugesellschaften vergeben. Einige dieser Baufirmen würden sich gerne mehr für leistbares Wohnen einsetzten, aufgrund der horrenden Preise für Bauland oder dem stets steigenden Baurechtszins sei dies aber schon fast nicht mehr möglich. Dasselbe gilt für Wohnungen. In Tirol gibt es mehr als 420.000 Wohnungen. Tirol hat rund 759.000 Einwohner. Eigentlich müsste sich das doch leicht ausgehen, oder? Bei solchen Zahlenspielen frage ich mich dann immer, wie viele dieser Wohnungen nicht bewohnt sind und als reine Wertanlage gehortet werden. Ganz nach dem Motto: Lieber haben und nicht brauchen als brauchen und nicht haben. Ich sehe hier auch die einzelnen Gemeinden in ihrer Verantwortung, etwas zu ändern bzw. die ihnen zur Verfügung stehenden Instrumente mehr zu nutzen, wie zum Beispiel über die Schaffung von Raumordnungsverträgen, um sozialen Wohnbau in Tirol zu ermöglichen.
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