4. Januar 2021
Coronabedingt können wir das Hochfest „Erscheinung des Herrn", besser bekannt als Dreikönigstag, nicht in gewohnter Weise feiern.In der katholischen Kirche werden die „drei Könige" Caspar, Melchior und Balthasar als Heilige verehrt. Sie beobachteten zur Weihnachtszeit das Aufgehen eines neuen Himmelssterns, diesem folgend fanden sie in einem Stall in Bethlehem den Sohn Gottes. Die drei Weisen beschenkten das Kind mit Gold, Weihrauch und Myrrhe.Die später entstandene Tradition der Sternsinger ist auf die heiligen drei Könige zurückzuführen. Dabei gehen heute Mädchen und Burschen verkleidet als Caspar, Melchior und Balthasar von Haus zu Haus, verkünden zumeist singend die Weihnachtsbotschaft und sammeln Spenden für in Not geratene Kinder auf der ganzen Welt.Für den Brauch des Haussegens werden mit Kreide die Buchstaben C+M+B an die Haustür geschrieben. Diese Abkürzung steht für „Christus mansionem benedicat", was in der Übersetzung „Christus segne dieses Haus" bedeutet. Der nachgesagten Schutzwirkung zufolge soll damit alles Übel wieder für ein Jahr ferngehalten werden. Viele Pfarren haben heuer die Sternsingeraktion trotz der Corona-Pandemie mit alternativen Maßnahmen (z. B. Videobotschaften) unter dem Motto „Mit Abstand den Segen bringen" durchgeführt.
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