20. Oktober 2020
Vor kurzem machte ein Inserat eines Möbelgroßhandels großen Wirbel. Ein Wiener Schnitzel mit Pommes zum Spottpreis von 2,90 Euro. Da stellt man sich schon die Frage: Wie kann sich so etwas überhaupt ausgehen? Wie viel kann hier noch ein Bauer verdienen? Wie leben diese Tiere? In Zeiten, wo Regionalität und Herkunftszeichnung doch eine so große Rolle spielen, sollten eigentliche Werbeanzeigen wie diese nicht mehr abgedruckt werden dürfen. Hier steht wohl Bauernsterben mit auf dem Teller. Dass hier auch ein Tierschützer sich über Tierwohl und Hygienebedingungen stark macht, wundert mich nicht. Solche Rabattschlachten und Extremaktionen sind nur möglich, weil die Herstellung von Fleisch spottbillig ist. Dies hat ebenso wieder die Folge, dass kleinbäuerliche Betriebe die Türen für immer schließen müssen. All dies ist die Folge eines Systems, das auf Masse und möglichst niedrige Preise ausgerichtet ist. Ebenso fragwürdig für mich als Bäuerin eines Legehennebetriebes ist, die Herkunft der Eier für die Panier. In vielen Fällen stammen solche Eier für die Gastronomie und in Großküchen aus bei uns bereits verbotener Käfighaltung und werden aus dem Ausland importiert. Meiner Meinung, tragen wir alle eine Verantwortung, diesen Negativkreislauf zu stoppen – besser heute als morgen! Daher bleiben wir stark dabei, die Regionalität zu stärken und unsere Bäuerinnen und Bauern bestmöglich bei jedem unserer Einkäufe und im gesamten Konsumverhalten zu unterstützen. Und vor allem: JA zur Herkunftskennzeichnung!
stephanie.hoerfarter@gmx.at
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