6. Oktober 2020
Draußen ist es dunkel, man liegt im Bett aber an Schlaf ist nicht zu denken. Nach rechts drehen, nach links drehen aber die Augen fallen nicht zu. Ein Blick aus dem Fenster zeigt den möglichen Grund dafür: Es ist Vollmond.Doch ist der Vollmond wirklich schuld an schlechtem Schlaf oder gar Schlaflosigkeit?Unserem Mond werden viele Einflüsse nachgesagt. Beim „richtigen" Mondzeichen wachsen die Haare dicker, das Gemüse gedeiht größer, der Tannenbaum nadelt nicht ab, die Fenster werden streifenfrei und das Brot gelingt besser. Allerdings konnte nichts davon wissenschaftlich bewiesen werden.Nun stellt sich die Frage ob der Mond aber eine Auswirkung auf unser Schlafverhalten haben kann. Auch diese Annahme kann wissenschaftlich mit einem Nein beantwortet werden. Warum glauben trotzdem so viele Menschen daran? Warum hört man immer wieder den Satz: „Ich habe heute schlecht geschlafen, es war Vollmond."?Das kann beispielsweise an der erhöhten Helligkeit oder einfach an der Psyche liegen. Vollmondnächte bleiben nämlich als markante Nächte im Gedächtnis. Wenn wir also schlecht schlafen, lässt sich das leicht mit dem Vollmond in Verbindung bringen.Somit ist der Zusammenhang von Mond und Schlaflosigkeit eher psychisch als körperlich oder physikalisch und „Mondfühligkeit" im Prinzip reine Kopfsache.
magdalena.cologna@lk-tirol.at
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