15. September 2020
Die Herbstzeit ist die Zeit der Ernte und der Kultur. Im heurigen Jahr sind es trotz Corona Einschränkungen auch die Kulturveranstaltungen, die viele Menschen anziehen und faszinieren. Das zeigt wie stark Tirol durch Kultur und Traditionen geprägt ist.Jetzt fragt ihr euch vielleicht was das mit der Landwirtschaft zu tun hat – meiner Meinung, sehr viel!Die Kultur besteht nicht nur aus Kunst und Konzerte, sondern auch aus der Art wie wir mit unserer Umgebung umgehen, sie bewirtschaften und mit ihr leben. Die Kultur Österreichs – die Musik, die Salzburger Festspiele, Mozart usw. das wird für viele auf der Welt aber auch bei uns in Tirol als Kultur wahrgenommen. Das aber auch unsere wunderschöne Landschaft, welche in der ganzen Welt geliebt wird, auch Kultur ist und durch harte bäuerliche Arbeit über Jahrhunderte entstanden ist und noch heute erhalten wird, realisieren leider die Wenigsten. Diese „Kulturlandschaft" ist ein Teil Tirols, in der wir leben und somit ein Teil jeder Tirolerin und jedes Tiroler ist. Leider ist dieses Kulturgut in Gefahr! In Tirol wird jeden Tag eine Fläche von einem Hektar verbaut und zubetoniert. Mit jedem Quadratmeter Boden den wir unter Beton vergraben, stirbt auch ein Teil unserer Identität. Denn Almabtriebe, Erntedankfeste, uvm. sind eben unmittelbar mit der Kulturlandschaft verbunden. Wir alle brauchen den Boden, einerseits für unser tägliches Brot, andererseits für unsere Tiroler Identität.Unser viel zu hoher Bodenverbrauch ist nicht nur ein Verbrechen an der über Jahrhunderte von Bäuerinnen und Bauern gepflegten Landschaften, sondern eine Gefahr für unsere Ernährungssicherheit.Ein Grund mehr, die Bodenvernichtung rasch zu stoppen!ro.kuprian@hotmail.com
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