Desmoani

Auf einer Alm ist es nicht wie bei Heidi und dem Ziegenpeter!

Desmoani von Landesobmann-Stellvertreter Roland Kuprian

22. Juli 2020

Am 1. Juli 2020 ist nun die Tiroler Almschutzverordnung in Kraft getreten, und somit ein weiterer Schritt in Richtung mehr Rechtssicherheit und Sicherheit auf den Almen. Nun werden Verhaltensregeln für den Umgang mit Weidevieh aufgestellt und auch verbindlich gemacht! Somit ist nun nicht nur die Eigenverantwortung auf den Almen gesetzlich festgelegt, sondern auch der Umgang und das Verhalten ist jetzt verbindlich für alle Almbesucher und schafft Rechtssicherheit für die Almbauern. Dieses Gesetz hilft dabei, dass das Almleben nicht beeinträchtigt wird und das Vieh wie schon seit Jahrhunderten im Sommer auf den Almen weiden kann. Gleichzeitig werden Gefahrensituationen ausgewichen und vermieden. Die meisten Almbesucher handeln inzwischen bewusst und verantwortungsvoll, dennoch gibt es immer noch einige die weder Warnschilder noch Zäune oder die Ratschläge von Hirten oder Hüttenwirten zu vernünftigem Verhalten bewegen. Was die Ereignisse in den letzten Wochen leider beweisen.
Hier ist nun auch der Tourismus und seine Verbände gefragt den Gästen klar zu machen, dass eine Alm kein Streichelzoo ist und sie sich dementsprechend zu verhalten haben und sich an die Regeln zu halten. Es hält sich in vielen Köpfen der Touristen das klischeehafte Bild der Alm wie man sie von Heidi dem Ziegenpeter kennt – aber die Realität ist eine andere! Rechtssicherheit haben wir jetzt, doch bis es in den Köpfen der Menschen als selbstverständliches Verhalten angekommen ist, wird es noch einige Zeit und Aufklärungsarbeit von uns und dem Tourismus brauchen.

ro.kuprian@hotmail.com

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