15. Juli 2020
Mit Bergwiesen verbinden wir kräuterreiches Heu, das wunderbar duftet. Diese Wiesen können nur durch eine naturnahe Bewirtschaftung sowie einer Mahd erhalten werden. Hut ab vor allen Bäuerinnen und Bauern, die in oft intensiver Handarbeit die Mähder pflegen. Während im Tal die Traktoren Hochsaison haben, kommt am Berg nicht selten noch die gute alte Sense zum Einsatz. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: so wird das reichhaltigste und gesündeste Heu produziert. Ich persönlich verbinde mit der Bergwiese nicht nur harte Arbeit, sondern nutze und schätze sie als idealen Rückzugsort, wo man ungestört die intakte Natur genießen kann.Bergheu hat spezielle Eigenschaften: Sein Geruch und das Zusammenspiel verschiedener Substanzen wie z.B. Gerbstoffe, ätherische Öle, usw. machen es unter anderem auch für Anwendungen im Wellness- und Gesundheitsbereich zu einer interessanten Ressource. Schon vor hunderten Jahren übernachteten die Bergbauern nach der mühseligen Arbeit im Heustock und merkten bald, dass das Schlafen im Heu nicht nur erholsam war, sondern auch eine heilende Wirkung zu haben schien. Nach heutigen Erkenntnissen lassen sich rheumatische Schmerzen und Erkältungen mit Heublumen lindern, außerdem können sie bei Wechseljahrbeschwerden, sowie zur Geburtsvorbereitung eingesetzt werden.
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