8. Juli 2020
Diese Schlagzeile könnte mit Sicherheit zehn, fünfzehn oder sogar zwanzig Jahre alt sein – sie ist aber aktueller denn je!Mittlerweile berichten die Medien wöchentlich über diverse Lebensmittelskandale, bei denen nicht nur Tiere und Menschen schlecht behandelt und ausgebeutet werden, sondern Konsumentinnen und Konsumenten oftmals noch getäuscht werden. Das Ersteres keinen Platz in unserer Gesellschaft hat steht außer Frage und dass dies in Österreich zum Glück nur noch bei wenigen „schwarzen Schafen" auftritt, ist auf die zahlreichen Vorschriften und Kontrollen in unserem Land zurückzuführen. Das Problem an der ganzen Sache ist aber, dass sich am Ende der Produktionskette alle Betriebe, egal ob aus Österreich, den Niederlanden oder Übersee am selben Markt treffen und dort ihre Produkte verkaufen können. Das hierbei Betriebe aus Ländern mit niedrigeren Standards in Sachen Natur- und Tierschutz sowie Arbeitsrecht günstiger produzieren können liegt wohl auf der Hand. Da mittlerweile aber der Ruf nach regionalen Produkten immer größer wird und viele Konsumentinnen und Konsumenten bereit sind, mehr für österreichische Produkte zu bezahlen, liegt es nun an der Politik, dem Handel und der Gastronomie, das auch bereitzustellen. Durch klare Lebensmittelkennzeichnungen in frischen und verarbeiteten Produkten, kann jeder für sich entscheiden was auf seinem Teller landet. Hierfür braucht es nicht nur eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie, sondern auch die Bereitschaft des Handels vermehrt auch inländische Lebensmittel zu setzen – nicht das der Ruf nach mehr Regionalität verstummt!
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