3. März 2020
Am vergangenen Mittwoch versammelten sich in Wörgl hunderte Bäuerinnen, Bauern sowie Jungbäuerinnen und Jungbauern, um auf die niedrigen Erzeugermilchpreise, vor allem aber das regelrechte Verschleudern von hochwertigen heimischen Produkten durch ständige Preisaktionen der Handelsketten aufmerksam zu machen. Tirols Bauernfamilien produzieren unter höchsten Qualitätsstandards gesündeste Lebensmittel. Der schöne Zusatznutzen: eine intakte, gepflegte, alpine Kulturlandschaft, mit dessen Einzigartigkeit gerne bei Gästen aus nah und fern geworben wird. Dass es diese Leistungen der heimischen Landwirtschaft nicht zum Nulltarif geben kann, dessen sind sich Tirols Bauernfamilien bewusst. Bei so manchen Handelsketten,aber auch Touristikern scheint das allerdings noch nicht so richtig angekommen zu sein. Wir Bäuerinnen und Bauern machen solche Kundgebungen nicht, um zu jammern, sondern um faires Handeln von allen Beteiligten einzufordern! Speziell aus Sicht der Jugend braucht es für die Zukunft Rahmenbedingungen, die ein Übernehmen und Weiterführen der über Generationen bestehenden Betriebe ermöglichen. Wenn ich von akzeptablen Rahmenbedingungen spreche, dann meine ich eine entsprechende Preisgestaltung, welche die Arbeit und Leistungen unserer Bauernfamilien und deren Produkte wertschätzt und dementsprechend abgeltet. Denn eines ist gewiss: Die heimische Landwirtschaft sichert unsere Lebensmittelversorgung und das auch in Krisenzeiten!
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