SVS – was ändert sich für Bauern?

Desmoani von Landesleiterin-Stellvertreterin Martina Kolb

28. Januar 2020

Gutes bleibt, Neues kommt: Mit diesem Slogan wirbt die neue Sozial- versicherungsanstalt der Selbständigen (SVS) für diverse Gesundheitsangebote. Bereits seit 1. 1. 2020 können bäuerliche Versicherte neue Leistungen in Anspruch nehmen, als Beispiele sind der Gesundheitshunderter sowie drei- bis viertägige Camps zu erwähnen.
In einzelnen Gemeinden ist es leider zu Kürzungen von Sprechtagen gekommen, wodurch die wohnortnahe Beratung nicht mehr im gleichen Umfang wie zu SVB-Zeiten gewährleistet wird. Das offizielle SVS-Kundencenter findet sich am „ehemaligen" SVA-Standort in der Innenstadt, im bisherigen SVB-Gebäude sind keine Vorsprachen mehr möglich.
Durch die Fusion sollen Schritt für Schritt Einsparungen, wie durch Vereinheitlichung der IT-Systeme, realisiert werden. Die eingesparten Mittel können dann direkt in Leistungen investiert werden. Vorerst schlagen jedoch die Fusionskosten nicht unerheblich zu Buche.
Es freut mich ganz besonders, dass in Tirol ein bäuerlicher Vertreter an die Spitze des Landesstellenausschusses gewählt wurde. In diesem Gremium wird über bestimmte Leistungen für die Versicherten in der Region entschieden.
Die SVS will in Zukunft als moderner leistungsfähiger Versicherungsträger auf die Bedürfnisse aller Berufsgruppen eingehen, egal ob Gewerbetreibende, Neue Selbständige oder Bauern.

kolbmartina89@gmail.com

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