Desmoani

Der erste Schnee

Desmoani von Landesobmann-Stellvertreter Roland Kuprian

27. November 2019

Die Arbeit am Feld hört erst auf, wenn alles mit Schnee bedeckt ist – dies hört man zu dieser Zeit oft von vielen Bauern.
Aber nicht nur die Bauern hat der relativ frühe Wintereinbruch überrascht, auch viele andere, die im Freien arbeiten.
Im Vergleich zu den letzten zehn Jahren sind wir es schon nicht mehr gewohnt, dass es Mitte November bis ins Inntal herunter schneit und der Schnee auch liegen bleibt.
Den einen freut's, den anderen nicht. Touristiker jubeln über beste Verhältnisse und durch die winterlichen Bilder gibt es auch viele Buchungen.
Dies ist natürlich wichtig für Tirol und die Tiroler Wirtschaft, denn viele Arbeitsplätze hängen direkt oder indirekt vom Tourismus und einer guten Saison ab. Ganz besonders in den entlegenen Tälern, wo es meist wenig andere Wirtschaftszweige als den Tourismus gibt. Auch viele Bauern vermieten nebenbei Zimmer oder Ferienwohnungen, um ihr Einkommen aufzubessern. Aber was wäre, wenn dieser Wirtschaftszweig rückläufig wäre und die Nächtigungen weniger werden? Dies kann schnell passieren und Urlauber suchen sich eine andere Region zum Skifahren.
Deshalb ist es auch unumgänglich, immer am Ball zu bleiben, zu erneuern und manchmal, wenn es nötig ist, eben auch zu erweitern. Ein Zusammenschluss von zwei Skigebieten mit so wenig Eingriffen in die Natur wie möglich kann den dringend benötigten Aufschwung für eine Region bringen. Es kann jeder seine Meinung dazu haben. Aber ich bin der Überzeugung, wir sollten das jene Menschen entscheiden lassen, die es direkt betrifft, die in dieser Region leben und mit dem wirtschaften müssen, was sie haben.


ro.kuprian@hotmail.com

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