Die Bezirksorganisationen der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend veranstalteten über das gesamte Jahr gesehen, acht Bezirkstage, drei Bezirkserntedankfeste und einen Bezirksumzug. Diese Veranstaltungen sind bekanntermaßen regelrechte Besuchermagnete. Über den Daumen gerechnet, dürften alleine bei diesen Veranstaltungen rund 10.000 Besucher anwesend und verköstigt worden sein. Da die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend bekannt dafür ist, bei zahlreichen Themen eine Vorreiterrolle einzunehmen, hat sich der Sektionsvorstand bei ihrer diesjährigen Jahresklausur im Jänner dazu entschlossen, die gesamten Bezirksveranstaltungen ohne Einsatz von Einwegplastik umzusetzen.
„Mit Weitblick auf das im Jahr 2020 eintretende Gesetz zum Einwegplastik Verbot, wollten wir durch diese Aktion unseren Ortsgruppen aufzeigen, dass es ohne größeren Mehraufwand möglich ist unsere Veranstaltungen ohne Einwegplastik umzusetzen. Wir wollen nicht darauf warten, dass uns ein Gesetz vorgibt nachhaltig und umweltfreundlich zu handeln, sondern ist es gerade der jungen Generation ein großes Anliegen verantwortungsbewusst und mit eigener gewissen Vorbildwirkung in Sachen Klima- und Umweltschutz zu agieren. Wir möchten uns in diesem Sinne vor allem bei unseren Bezirksorganisationen bedanken, die diese Aktion so tatkräftig mitgetragen haben", so die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl.
Ein Beweggrund für diese freiwillige Verzichts-Aktion war auch der breiten Öffentlichkeit aufzuzeigen, dass die Jugend in Tirol nicht nur für den Klimaschutz demonstriert, sondern auch aktive Aktionen dazu setzt und hier eine Vorbildrolle einnehmen will.
„Mit 18.000 Mitgliedern im Hintergrund sind wir stets bemüht, aktuelle Gesellschaftspolitische Themen aufzugreifen und einen positiven Beitrag dazu zu leisten. Und speziell das Thema Klimaschutz wird vor allem uns Jugendliche noch sehr lange begleiten", so die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend abschließend zur Aktion.
