17. September 2019
Die Tage werden kürzer, die Nächte werden kühler und die Almen erstrahlen schön langsam in neuen Farben. Dies ist vor allem die Zeit, in der die Tiere ihre „Sommerfrische" auf der Alm beenden und auf die Heimbetriebe zurückkehren.In vielen Teilen Tirols wird diese Heimkehr mit großen und spektakulären Almabtrieben gefeiert. Ja, zahlreiche Gäste kommen sogar extra zu dieser Zeit nach Tirol, um diese schönen Feste mitzuerleben. Solche Feste wird es aber in Zukunft nur noch geben, wenn auch weiterhin die Almen in Tirol bestoßen und bewirtschaftet werden. Dass dies in allen Teilen Tirols nicht selbstverständlich ist, belegen die rückläufigen Auftriebszahlen im Land.Dies hat meiner Meinung nach natürlich mehrere Gründe. Zum einen müssen viele Betriebe ihre Stalltüre schließen und zum anderen ist die Almwirtschaft mit sehr viel Arbeit verbunden, was viele einfach nicht mehr stemmen möchten bzw. können. Aktuell begleiten uns auch immer öfter die Themen Wolf und Eigenverantwortung. Hierbei gilt meiner Meinung nach nur eines. Eine zukunftsfähige Almwirtschaft in Tirol ist nur ohne die Wiederansiedlung großer Beutegreifer möglich und die Eigenverantwortung der Wanderer muss viel weiter in den Vordergrund gerückt werden. Auch der Tourismus sollte die Almwirtschaft in Tirol noch mehr unterstützen, denn dieser profitiert neben der Landwirtschaft am meisten von unseren gepflegten Almen.Abschließend möchte ich allen Bauernfamilien in den kommenden Tagen gelungene und vor allem unfallfreie Almabtriebe wünschen!
gleirscher@tiroler-bauernbund.at
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