10. September 2019
Ob Wandern, Klettern, Mountainbiken, Skifahren oder einfach nur bei einem der Wellness-Angebote entspannen und die Kulinarik genießen – Menschen der ganzen Welt schätzen Tirol als Urlaubsregion. Natürlich: Die Regionen Tirols sind wunderbares Landschafts- und Kulturgut und viele von uns leben vom Tourismus. Aber wie viel davon verkraften Bewohner bzw. Anrainer noch? Zehntausende Fans des bekannten Bergdoktors pilgern jedes Jahr zum Haus des TV-Mediziners. Bei den Touristikern wirft das natürlich Glückshormone frei, doch den Nachbarn des Hauses treibt dies den Hochdruck ordentlich nach oben. Denn die Besucher verwandeln die Zufahrtsstraßen zu Wanderwegen und Pilgerstätten. auf denen Autos nur noch schwer durchkommen. Die Fans machen es sich teilweise schon in fremden Gärten gemütlich und verrichten sogar mitunter in den Gärten ihre Notdurft. Die heimischen Bauern haben teilweise nicht einmal mehr die Möglichkeit, bei Schönwetter mit Arbeitsmaschinen zur Heuernte zu fahren, da die Straßen überfüllt sind, und müssen sich dabei noch einen „Vogel" zeigen lassen. Ist dies noch verantwortungsvoller Tourismus? Wohl kaum. Der Tourismusverband Wilder Kaiser sucht mittlerweile schon Lösungsansätze, wie zum Beispiel den Weg zu verlegen und somit die Anrainer zu entlasten. Ellmau ist und wird auch weiterhin im Sommer sowie im Winter ein wunderschöner Urlaubsort für viele Gäste sein. Doch für dieses Pilgerproblem muss es schnelle Lösungsansätze geben. Schauen wir in Tirol, dass wir weiterhin einen verantwortungsvollen Tourismus in den Regionen mit der Region haben!
stephanie.hoerfarter@gmx.at
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