Desmoani

Forderung wurde Rechnung getragen

Desmoani von Landesobmann Dominik Traxl

9. Juli 2019


Mit dem Beginn der Sommerferien rechnet man auch in Tirol wieder mit unzähligen Feriengästen, welche Erholung in unseren Ferienregionen suchen. Denn wo findet man besser Ruhe als auf Tirols Almen und Bergen? Eine Frage die schnell beantwortet ist und so strömen tausende Touristen auf unsere Almen, um die Ruhe zu genießen. Für die einen wie gesagt Ruhe, für die anderen Anspannung! Mit den anderen meine ich unsere Almbauern. Mit gemischten Gefühlen blickt man dem Almsommer und der touristischen Sommersaison entgegen. Weiß man doch von den Problematiken und deren Folgen, bei denen es immer wieder durch Unachtsamkeit der Wanderer zu Kuhattacken gekommen ist. Weidetiere wurden als „Killerkühe" und Almbauern als „Verbrecher" deklariert. Für Tirols Bauernfamilien und deren Standesvertreter war schließlich das Gerichturteil, dem Fall „Pinnistal" betreffend, Grund genug über rasche Lösungen nachzudenken. Laut war schließlich der Aufschrei, als so mancher Almbauer berechtigterweise von einem Betretungsverbot der Almen sprach oder das Sperren der Wanderwege in die Tat umsetzte. Klar ist aber, dass es eine gemeinsame Lösung für alle Beteiligten benötigt, vor allem aber Rechtssicherheit für Tirols Bauernfamilien geben muss.
Mit der nun beschlossenen Novellierung des Almschutzgesetzes wurde der Forderung nach mehr Eigenverantwortung der Freizeitsportler Rechnung getragen. Mit der Verankerung im Gesetz erhalten unsere Almbauern die dringend notwendige Rechtssicherheit, um weiterhin ihre Tiere ungehindert auf die Alm auftreiben zu können. Trotzdem ist zu hoffen, dass der diesjährige Almsommer ohne solche Vorfälle über die Bühne geht und es zukünftig ein friedliches Miteinander auf Tirols Almen gibt!

traxl.domi@gmail.com

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