Die Schattenseiten der Freizeitsportler

Desmoani von Landesleiterin-Stellvertreterin Martina Kolb

19. Juni 2019

Die Almsaison hat – spät aber doch – auch in den höheren Lagen begonnen und damit auch die Zeit für Wanderer und Radfahrer, die in Richtung Berge unterwegs sind.
Früher sah man die typischen Mountainbiker, die tief verschwitzt auf den Hütten ankamen. Ohne gewisse Grundkondition war es kaum möglich, Almen und Gipfel mit dem Rad zu erklimmen. Doch die Zeit hat sich durch das E-Bike drastisch geändert, es ist nicht mehr notwendig, große Strapazen auf sich zu nehmen oder körperlich voll fit zu sein. Die Schattenseiten des neuen Trendsports mit dem Elektrofahrrad dürfen nicht übersehen werden. Zu viele Menschen stören die Tiere auf ihrer Sommerfrische, dies vor allem dann, wenn sie gewisse Grundregeln nicht beachten, wie zum Beispiel ihren Müll am Berg zurücklassen. Nicht nur so mancher Tourist, sondern auch viele Einheimische haben oft wenig Respekt vor dem vorübergehenden Lebensraum der Kühe. Die Weidegatter werden oftmals von Radfahrern oder auch Wanderern nicht mehr geschlossen und die Elektrozäune auf den Bergwiesen werden umgekippt und nicht mehr fachgerecht aufgestellt. Die daraus resultierende Problematik dürfte den Menschen nicht bewusst sein, zum großen Ärger von unseren Bauern. Mir ist wichtig, diesbezüglich Bewusstsein zu schaffen, und ich hoffe, dass Wanderer und Radfahrer oft mehr Achtung vor der Natur und den Tieren haben.

kolbmartina89@gmail.com

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