12. Juni 2019
Jedes Jahr zu Fronleichnam versammelt sich das Brixental, um einem ganz bestimmten Brauch beizuwohnen – das Antlassreiten.Diese Tradition wird schon so lange gepflegt, dass man schon gar nicht mehr sagen kann, seit wann und aus welchem Grund es diesen Brauch gibt. Es geht aber aus mündlichen Erzählungen hervor, dass es sich um eine Prozession handelt, um den Segen für eine gute Erntesaison zu erbitten.Das Besondere am Antlassreiten ist, dass nur Männer auf den festlich geschmückten Pferden sitzen dürfen. Auch wenn es schon ein paar Frauen „probiert" haben, ist es eher unerwünscht. Sogar der Pfarrer reitet durch die Orte Kirchberg, Brixen und Westendorf. Es spielt auch keine Rolle, ob es regnet oder eiskalt ist, der Ritt findet bei jeder Witterung statt. Der Zug der Reiter startet in Kirchberg, führt weiter über Brixen bis nach Westendorf und dreht dann wieder um. Begleitet von der Musikkapelle ist es jedes Jahr etwas Besonderes, dabei zu sein. Man sieht und spürt den Stolz, den jeder einzelne Reiter hat und mit welcher Begeisterung und Wertschätzung er auf dem Pferd sitzt.Wenn ihr also am 20. Juni noch nichts vorhabt, kann ich euch nur empfehlen, einmal zuzuschauen, wenn der Antlassritt durch das Brixental führt. Ein Brixentaler Brauch, der Jung und Alt begeistert.
magdalena.cologna@lk-tirol.at
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