Das Maibaumaufstellen

Desmoani von Landjugendreferentin Magdalena Cologna

1. Mai 2019


Der 30. April ist für viele Ortsgruppen der TJB/LJ ein wichtiger Tag - der Maibaum im Ort wird aufgestellt. Die Bräuche rund um den Maibaum sind von Region zu Region sehr verschieden. Mit dem Kran aufgestellt oder in schwerer Handarbeit. Als großes Fest gefeiert oder ein gemütlicher Grillabend. Mit Girlanden und Kränzen verziert oder naturbelassen.
Ganz egal in welcher Form das Maibaumaufstellen gelebt wird, eines darf dabei niemals zu kurz kommen - die Sicherheit. In manchen Regionen ist es der Brauch, zu versuchen, den Maibaum einer umliegenden Gemeinde „einzuschneiden". Dabei kommen natürlich meist Motorsägen zum Einsatz. Es wird sich an den Baum herangeschlichen, um dann einen Schnitt zu erzielen. Wenn ich da, von so manchen Aktionen höre, wird mir bewusst wie gefährlich der „Spaß" werden kann. Bitte begebt euch nicht unnötig in Gefahr und passt auf euch und eure Mitmenschen auf. Denn genau um dieses „Aufpassen" geht es beim Maibaumfest. Aufpassen, dass der Baum in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai unbeschadet bleibt und sich die Bewohner der Gemeinden daran erfreuen können.
Ein Spruch von Jean Jaurés sagt: „Tradition heißt nicht, Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten." Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen Ortsgruppen bedanken, die dieses Brauchtum in ihrer Gemeinde leben und gemeinsam einen Maibaum aufstellen.


magdalena.cologna@lk-tirol.at

 

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