Eigenverantwortung nicht vergessen

Desmoani von Landesleiterin-Stellvertreterin Barbara Peer

26. Februar 2019


In der vergangenen Woche gab es vor allem ein Thema, das Gerichtsurteil über die tödlich verlaufene „Kuhattacke". Für die Angehörigen der verstorbenen Frau tragisch, daran besteht kein Zweifel. Das Urteil des Richters sorgt aber für viel Diskussionsstoff und Verunsicherung bei den Almbauern.
In den letzten Jahren boomte der Bergsport, immer mehr Touristen und Einheimische zieht es Sommer wie Winter in die Berge. An und für sich kein Problem, solange es ein Miteinander ist und jeder Beteiligte Eigenverantwortung übernimmt. Man kann nicht erwarten, dass einem jegliche Verantwortung abgenommen wird.
Jeder, der Umgang mit Tieren, egal ob Haus- oder Nutztier, hat, weiß, dass auch das bravste und gelassenste Tier einmal erschrecken oder in Panik geraten kann. Ein Tier wird immer nach seinem Instinkt handeln, vor allem wenn es um den Schutz des Nachwuchses geht, und das sollte jedem jederzeit bewusst sein.
Grundsätzlich besteht ja auch keine Gefahr, wenn man eine Almfläche betritt. Es wird aber immer irgendwo ein Restrisiko bleiben, da nützen auch Zäune, Schilder und dergleichen nichts.
Unglücke passieren, man kann leider nicht alles verhindern und ich bin auch der Meinung, dass nicht immer zwanghaft nach einem Schuldigen gesucht werden muss.

barbarapeer@gmx.at

 

 

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