14. November 2018
Nach Überschwemmungen, Dürre und Frost war es in den vergangenen Tagen starker Wind, der Schäden im gesamten Land und hier vor allem in Osttirol angerrichtet hat.Wenn man alleine die Zahlen von 1.300 Hektar zerstörten Wäldern liest welche einem Gesamtschaden von über 27 Millionen Euro entsprechen, kann man sich erst richtig vorstellen, welcher Schaden angerichtet worden ist. Was aus diesen Zahlen aber noch nicht hervorgeht, ist die Schutzfunktion für die gesamte Tiroler Bevölkerung, welche nach diesem Ereignis bis aufs weitere reduziert wurde.Ersten Schätzungen zufolge werden für die Aufforstung alleine im kommenden Jahr 1,5 Millionen Bäume benötigt. Doch bevor es überhaupt zu Aufforstungsmaßnahmen kommen kann, muss das gesamte Schadholz geerntet werden. Dies stellt zahlreiche Betriebe nicht nur vor viel Arbeit, sondern auch vor hohe Kosten. Durch die hohe Verfügbarkeit von Schadholz am Markt, kommt noch hinzu, dass das geerntete Holz zum Spottpreis angeboten wird und der Land- bzw. Forstwirt unterm Strich somit nichts verdient.Hier kann man nur auf heimische Holzverarbeitungsbetriebe appellieren, die nun vermehrt auf heimisches Holz setzen sollten um die Wertschöpfung in der Region zu halten.Für die Bauern heißt es wieder einmal die Ärmel hochkrempeln und anpacken.
gleirscher@tiroler-bauernbund.at
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