24. Oktober 2018
In den letzten Wochen fanden in ganz Tirol zahlreiche Erntedankfeste statt. Auch wenn in Teilen Tirols, bedingt durch die große Trockenheit, extreme Ernteausfälle zu verbuchen sind und viele Bauern finanzielle Einbußen haben, sollten wir trotzdem dankbar sein. Zum einen, weil wir nicht alle Jahre von so schlimmen Umweltereignissen heimgesucht werden, und zum anderen hätte es noch viel schlimmer sein können. Des einen Leid ist des anderen Freud, so könnte man diesen Sommer aber auch bezeichnen. Die Obst- und Weinernte war heuer eine Jahrhunderternte. Durch die optimalen Temperaturen gibt es heuer besonders viele und vor allem süße Früchte zu ernten. Wenn man bedenkt, dass die letzten Jahre eher schwierig waren und besonders das vorherige Jahr bei vielen durch den späten Frost einen Totalausfall zu bedeuten hatte, ist es heuer ein wahrer Segen. Manche Obstbauern stehen aber wegen diesem extremen Überschuss auch vor einem Problem. Der Handel führt oftmals Obst aus anderen Ländern ein und drückt so den Preis unserer heimischen Produkte. Gerade zur Zeit der Apfelernte in Österreich wäre es doch das Logischste, dass der Handel nur heimische Äpfel zum Verkauf anbietet.Die Handelsketten können nicht immer mit Regionalität Werbung machen und gleichzeitig Produkte aus aller Herren Länder anbieten, die wir selbst im Überfluss produzieren. In der Folge können unsere Bauern ihre mit viel Mühe erzeugten Produkte gar nicht bzw. nur zu einem Spottpreis verkaufen. Es kann doch nicht so schwer sein, Produkte, die der Konsument fordert und die bei uns im Überfluss vorhanden sind, auch im Großhandel anzubieten. Aber wahrscheinlich dreht es sich hier wie so oft um ein paar Cent.
Tolle Produkte zum Kaufen und zum Verschenken...
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