19. September 2018
Seit dem Bericht von Maggie Entenfellner in der Kronen Zeitung über Kombinationshaltung in Tirol ist zu dieser Problematik eine neue Diskussion entfacht. Aber würde eine Landwirtschaft in Tirol mit reiner Laufstallhaltung überhaupt funktionieren?Meiner Meinung nach hat die Landwirtschaft in Tirol nur Zukunft, wenn auch weiterhin eine Kombinationshaltung möglich ist. Forderungen wie jene der Marke „Zurück zum Ursprung", nur mehr Milch aus Laufstallbetrieben zu verarbeiten, ist eine reine Marketingstrategie und leider viel zu wenig überdacht. Nicht nur, dass viele Betriebe aus platztechnischen Gründen keine Möglichkeit haben, ihren Betrieb auf Laufstallhaltung umzustellen, es kommt noch die finanzielle Situation hinzu, wodurch auch noch zukünftige Generationen belastet werden.Die Folge daraus? Viele kleinstrukturierte Betriebe können dieser Forderung nicht nachkommen und müssen ihre Betriebe wohl oder übel schließen. Die Folgen wären für ganz Tirol gravierend. Viele Kleinst- und Steilflächen werden nicht mehr bewirtschaftet und auch die Zahl der auf den Almen aufgetriebenen Tiere wird zurückgehen. Dies hat zur Folge, dass die Almflächen immer mehr und mehr verwildern. Also stellen wir uns gemeinsam hinter die Landwirtschaft in Tirol und fordern, dass eine Landwirtschaft mit Kombinationshaltung auch in Zukunft möglich ist!
gleirscher@tiroler-bauernbund.at
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