
Sensenmähen, Vierer Cup, Reden, Pflügen und Agrar- und Genussolympiade − die Landjugend Österreich hat auf Bundesebene einiges an Wettbewerben zu bieten.
In diesem Jahr hatten wir, die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, die Aufgabe, einen dieser Bundesentscheide zu organisieren und auszutragen. Es war gar nicht so einfach, solch einen Bewerb für Teilnehmer aus allen Bundesländern zu veranstalten.
Bald wurde mir dennoch klar, dass es etwas Besonderes ist, wenn beispielsweise beim Eröffnungsabend die verschiedenen Fahnen geschwungen werden und jeder hinter seinem Team steht und es anfeuert. Spätestens am Abend der Siegerehrung werden dann die Ländergrenzen schnell vergessen und das gemeinsame Feiern eines gelungenen Wochenendes steht im Vordergrund.
Doch eines bleibt: Jedes Bundesland ist stolz auf sein Team und es wird zusammengehalten, egal welche Platzierung erreicht wird. Wenn man dann noch einen Stockerlplatz feiern darf, wie wir dieses Wochenende, dann kann man seinen Stolz erst recht nicht mehr unterdrücken.
Was ich nach meinen ersten Bundesentscheiden sagen will ist, dass man ruhig stolz auf sein Bundesland sein darf. Die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten aber nicht darunter leiden.
Denn an solch gewaltigen Tagen darf der Nationalstolz nicht im Vordergrund stehen, sondern die fantastischen Leistungen, die von allen Personen erbracht werden.