Almwirtschaft und Tourismus im Fokus

Am 1. September stand beim Bundesagrarkreis im Rumer Hof die Almwirtschaft und ihre Bedeutung für den Tourismus im Mittelpunkt.

1. September 2026

Almwirtschaft und Tourismus im Fokus

Am 1. September stand beim Bundesagrarkreis im Rumer Hof die Almwirtschaft und ihre Bedeutung für den Tourismus im Mittelpunkt. Gemeinsam wurde der Frage nachgegangen, welchen Stellenwert unsere Almen für Landwirtschaft, Gesellschaft und Tourismus haben, vor welchen Herausforderungen die Bewirtschaftung steht und welche Chancen sich für die Zukunft ergeben.

Drei unterschiedliche Perspektiven brachten Michael Jäger, LAbg., Bauernbund-Obmann im Bezirk Kufstein und Landwirt, Adrian Siller, Vorstandsmitglied des Verbandes der Tiroler Tourismusverbände und Obmann des TVB Stubai Tirol, sowie Theresa Mitterer-Leitner, Hochschullektorin am Management Center Innsbruck, ein.

Dabei wurde deutlich: Eine bewirtschaftete Alm ist weit mehr als eine schöne Landschaftskulisse. Sie ist Wirtschafts- und Lebensraum, prägt unsere Kulturlandschaft und erfüllt wichtige Funktionen für die Landwirtschaft. Gleichzeitig sind die Almen ein wesentlicher Bestandteil des touristischen Angebots und damit auch für die regionale Wertschöpfung von Bedeutung.

Besonders im alpinen Raum sind Landwirtschaft und Tourismus eng miteinander verbunden. Damit dieses Zusammenspiel auch künftig funktioniert, braucht es gegenseitiges Verständnis und Wertschätzung für die Leistungen der Landwirtschaft. Die Bewirtschaftung der Almen ist mit viel Arbeit und Verantwortung verbunden und kann nicht als selbstverständlich angesehen werden.

Auch der Blick über die Grenzen kam beim Bundes-Agrarkreis nicht zu kurz. Durch die Teilnahme der Landjugend Oenztal konnte die Schweizer Perspektive in den Austausch eingebracht werden. Viele Herausforderungen, mit denen die Almwirtschaft konfrontiert ist, betreffen auch andere alpine Regionen. Der gemeinsame Austausch bietet dabei die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.

In der anschließenden Diskussion wurden die verschiedenen Sichtweisen zusammengeführt. Dabei wurde über die Herausforderungen der Almwirtschaft, die Zusammenarbeit mit dem Tourismus und die Frage gesprochen, wie die Leistungen der Almbäuerinnen und Almbauern noch stärker sichtbar gemacht und wertgeschätzt werden können.

Der Bundes-Agrarkreis zeigte damit einmal mehr, wie wichtig der Austausch zwischen Landwirtschaft und Tourismus ist. Denn unsere Almen sind nicht nur Teil des Landschaftsbildes – sie werden von Menschen bewirtschaftet, erhalten unsere Kulturlandschaft und leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer ländlichen Räume.

 

 

 

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