Projektarbeit im Rampenlicht: Ein Rückblick auf die Prämierung im SZentrum

Nach drei Jahren intensiver Arbeit in den Ortsgruppen war es Zeit, Bilanz zu ziehen. Im SZentrum in Schwaz fand kürzlich die erste landesweite Projektprämierung der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend statt, um den ehrenamtlichen Einsatz in den Gemeinden gebührend zu würdigen.

29. Mai 2026

Projektarbeit im Rampenlicht: Ein Rückblick auf die Prämierung im SZentrum

Nach drei Jahren intensiver Arbeit in den Ortsgruppen war es Zeit, Bilanz zu ziehen. Im SZentrum in Schwaz fand kürzlich die erste landesweite Projektprämierung der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend statt, um den ehrenamtlichen Einsatz in den Gemeinden gebührend zu würdigen.

Unter dem Motto „One Eagle, No Limits“ versammelten sich Mitglieder aus allen Landesteilen, um die Vielfalt der ländlichen Jugendarbeit zu präsentieren. Insgesamt wurden 75 Projekte eingereicht, die zeigen, wie breit gefächert das Engagement vor Ort ist – von der Brauchtumspflege über handwerkliche Leistungen bis hin zu sozialen Initiativen. Ein wichtiges Signal des Abends war, dass jedes eingereichte Projekt die Mindestpunktzahl für eine Prämierung erreichte; die Kategorie „Teilgenommen“ blieb somit unbesetzt. Durch den Abend führe der Moderator (langjähriger Funktionär der TJB/LJ) Kai Putzhuber aus Ainet (Bezirk Lienz)

Anerkennung für jede Leistung.

In einem feierlichen Rahmen wurden die Urkunden und Medaillen von der Landesleitung, Jaqueline Traxl und Christoph Pirnbacher, gemeinsam mit Ehrengästen wie LH-Stv. Josef Geisler und Landesbäuerin Helga Brunschmid überreicht. Die Verleihung in den Kategorien Bronze, Silber und Gold machte deutlich, dass hinter jedem Projekt viele Stunden Freizeit und Teamarbeit stecken.Den Hauptpreis des Abends, den Wanderpokal „Adler“, sicherte sich die JB/LJ Aurach mit ihrem Jahresprojekt „Insa Zukunft in kloane Händ!“. Der Pokal selbst ist ein besonderes handwerkliches Stück: Er wiegt 9,5 kg, ist 52 cm hoch und wurde aus heimischem Nussholz (Basis aus Kufstein) sowie Weymouthkiefer (Adler) gefertigt. Montiert auf einer Stahlplatte, bleibt dieses Unikat nun für drei Jahre im Bezirk Kitzbühel.

Qualität aus der Region und sozialer Aspekt

Auch bei der Verpflegung im SZentrum wurde Wert auf Herkunft gelegt. Mit Produkten von Bio vom Berg und Qualität Tirol sowie Fleisch von der Metzgerei Juffinger und Backwaren der Bäckerei Ezeb wurde die heimische Landwirtschaft unterstützt. Für die Erfrischungen sorgten Zillertal Bier und die SilberQuelle.Ein wesentlicher Teil des Abends war zudem der soziale Gedanke: Der gesamte Dosenpfand der Gschpusi-Bar wurde für den Sozialfonds der TJB/LJ gesammelt, um Mitglieder in schwierigen Lebenssituationen unbürokratisch unterstützen zu können.

Ein Dankeschön an die Basis

Der Abend klang nach den Vorführungen der Fieberbrunner Fahnenschwinger mit Musik der „Turboländer“ aus. Letztlich war die Veranstaltung im SZentrum ein Zeichen der Anerkennung für das Grundgerüst unseres Vereins: die Arbeit jeder einzelnen Ortsgruppe. Ein herzlicher Dank gilt allen Funktionärinnen und Funktionären, die durch ihre Projekte das dörfliche Leben in Tirol aktiv mitgestalten. 


 

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