Mehrwert

Landwirtschaftswissen vor Ort

„Lockpfosten“ transportieren Wissen über die Tiroler Landwirtschaft

25. Juli 2022

In der Schweiz und Vorarlberg haben sie sich bereits bestens bewährt: Auf sogenannten „Lockpfosten" wird über kleine Infotafeln und einen weiterführenden QR-Code Wissen über die Landwirtschaft vor Ort vermittelt. Auf den Pfosten können die Betriebe auch Infos über den Hof platzieren. So können sich Interessierte ganz unkompliziert über die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern informieren.

Ungefähr zwei Meter hoch, versehen mit einer kleinen, weißen Tafel, auf der ein Begriff groß hervorgehoben ist – so sehen sie aus, die neuen Lockpfosten. Der Name ist dabei Programm: Die Pfosten sollen Interesse wecken und die Betrachter anregen, näher zu treten und weiter zu lesen. Auf der Tafel finden sich Infos zur Art der landwirtschaftlichen Produktion in der Umgebung des Lockpfostens.
Zu Beginn stehen sechs verschiedene Themen zur Verfügung: Almwirtschaft, Grünland, Obst- und Gemüsebau, Getreide sowie Biodiversität. Initiator Gottfried Mair erklärt die Hintergründe: „Die Lockpfosten habe ich bereits vor vielen Jahren in der Schweiz gesehen. Ich finde das simple, aber informative Konzept super und wollte das auch den Tiroler Bäuerinnen und Bauern zur Verfügung stellen. Wir haben jetzt mit einer ersten Serie gestartet und schauen, wie es von den Betrieben angenommen wird. Wenn gewünscht, werden wir die Inhalte entsprechend erweitern."

In den Mittelpunkt gerückt
Unterstützt wird das Projekt von der Landwirtschaftskammer Tirol. Präsident Josef Hechenberger sieht darin eine unkomplizierte Chance zur Kommunikation mit der Bevölkerung: „Wir wissen, dass grundsätzlich das Interesse gegenüber der Landwirtschaft sehr groß ist. Wir sehen aber auch, dass das Wissen über die landwirtschaftliche Produktion immer geringer wird. Daher sollen die Lockpfosten ein kleiner Beitrag zur Wissensvermittlung sein. Durch die gut platzierten Infoschilder und die weiterführenden Links werden analoge und digitale Welten verbunden, was eine große Chance ist. Die Inhalte können so ständig aktualisiert und erweitert werden."
Verfügbar sind die Tafeln ab 20. Juni über die Bezirkslandwirtschaftskammern, Regional Tirol und die Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, die das Projekt ebenfalls mitträgt: „Wir haben bereits in den letzten Jahren verschiedene Aktionen gestartet, um das Augenmerk der Bevölkerung auf die verschiedenen Leistungen unserer Bäuerinnen und Bauern zu legen. Mit den Lockpfosten wollen wir dauerhaft und auf charmante Art Wissen vermitteln. Um einen Überblick über die aufgestellten Pfosten zu behalten, laden wir alle Betriebe ein, sich auf der Homepage zu registrieren und uns ein Foto ihres Lockpfostens zu schicken – damit wir die bunte Vielfalt auch auf unseren Social-Media-Kanälen abbilden können. Wir freuen uns auf viele tolle Bilder", erklärt Notburga Heim, Geschäftsführerin der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend.

Betriebe können Plattform nützen
Die ersten Lockpfosten stehen am „Zottlhof" in Leutasch. Familie Wolf betreibt dort eine Hochlandrinderzucht, Direktvermarktung und Urlaub am Bauernhof. Für sie sind die Lockpfosten eine willkommene Gelegenheit, um auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen: „Wir freuen uns, dass wir mit diesem Projekt eine Plattform bekommen, wo über unsere Leistungen informiert wird und sich jeder Betrieb ganz unkompliziert beteiligen kann. Als Gastgeber und Direktvermarkter wissen wir, dass es viele Fragen rund um die Landwirtschaft gibt und wir sollten jede Möglichkeit nutzen, um diese zu beantworten", sind sich Regina und Bernhard Wolf sicher.

Überblick Lockpfosten-Projekt:
- Sechs verschiedene Sujets (Almwirtschaft, Obst- und Gemüsebau, Getreide, Grünland und Biodiversität)
- kleine Info-Tafel wird auf ca. zwei Meter hohem Holzpfosten angebracht, sie enthält einen weiterführenden QR-Code
- auf der Homepage tirol.lko.at/lockpfosten gibt es dann weiterführende Informationen, Videos usw. rund um die Tiroler Landwirtschaft
- diese Inhalte werden laufend erweitert und adaptiert
- die Tafeln können ab 20. Juni kostenlos in den Bezirkslandwirtschaftskammern, bei der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend und bei Regional Tirol abgeholt werden

 

Kontakt bei Rückfragen:
Gottfried Mair, 0676 73 58 167, info@regional.tirol

 

 

Anschrift

TIROLER JUNGBAUERNSCHAFT/ LANDJUGEND
Brixner Straße 1
A-6020 Innsbruck
Tel. +43 512 59 900-57

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