64 Ortsgruppen, 8 Gebiete, 1 Herzensprojekt

Die Herz-Jesu-Bezirks-Jungbauernkapelle

28. September 2019

Von der Projektidee...
8 Gebiete mit insgesamt 64 Ortsgruppen von Wildermieming bis nach Kolsassberg machen unseren Bezirk zum größten in Tirol. Der Bezirk Innsbruck Stadt und Land zeichnet sich aber nicht nur durch seine geografische Größe aus, sondern spiegelt die Vielfalt unseres ganzen Landes wider. 5000 motivierte junge Menschen widmen ihre Freizeit der Jungbauernschaft/Landjugend, gestalten das Dorfleben aktiv mit und packen an, wo sie gebraucht werden. Das Tätigkeitsfeld der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend gliedert sich dabei in 7 Schwerpunkte: Landwirtschaft, Umwelt und Lebensraum, Gesellschaft und Familie, Bildung und Beruf, Soziales, Gemeinschaftspflege und Religion und Kultur.
Eine traurige Statistik liegt dem Projekt Bezirksjungbauernkapelle zu Grunde: im Schnitt stirbt ein Mitglied der Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Innsbruck Stadt und Land pro Jahr. So wurde die Idee entwickelt zusammen mit allen Mitgliedern des Bezirks eine Kapelle als bleibendes Andenken für alle verstorbenen Mitglieder, sowie als Ort der Erinnerung und der Besinnung für die Hinterbliebenen im Herzen unseres Bezirks am Rauschbrunnen oberhalb von Innsbruck zu errichten.
In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es uns auch ein Anliegen den Schwerpunkt Religion und Kultur zu fördern und einen Ort für die Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Innsbruck zu schaffen, mit dem sich die Mitglieder identifizieren, an dem individuelle Gotteserfahrung möglich ist und diverse religiöse, aber auch nicht-religiöse Veranstaltungen abgehalten werden können. Außerdem soll den Mitgliedern ein erster Zugang zu Architektur und Kunst ermöglicht werden. Gleichzeitig ist es uns ein Anliegen, eine architektonisch wie bautechnisch hochwertige Kapelle zu bauen, die auch in Zukunft bestehen wird.


... zur Planung
In mehreren Sitzungen wurden die Mitglieder aus allen Ortsgruppen eingeladen sich aktiv an der Gestaltung und Planung der Kapelle zu beteiligen. Es wurde viel Zeit und Herzblut von den jungen Menschen an den Tag gelegt und viele tolle Ideen mit Symbolik wurden gesammelt.
Von uns wurde DI Walter Klasz beauftragt die vielen Einfälle der Mitglieder zu bündeln und einen Plan nach deren Vorstellung zu entwickeln. Auch der ehrwürdige Bischof von Innsbruck MMag. Hermann Glettler hat seine Ideen, vor allem in Bezug auf die Innenraumgestaltung, eingebracht und unterstützt unser Projekt gerne. Wichtig für uns war, Moderne und Tradition zu verbinden und ein Konzept zu kreieren, indem sich möglichst viele Mitglieder wiederfinden und identifizieren können. Außerdem wurde die Kapelle so geplant, dass sie von allen Ortsgruppen in Gemeinschaftsarbeit errichtet werden konnte.


... zur Symbolik der Kapelle
Die Innengestaltung der Herz-Jesu-Kapelle ist schlicht und einfach gehalten. Es gibt drei zentrale Punkte: Einerseits ein nordseitiges Christus-Relief mit ausgebreiteten Armen, in die die verstorbenen Mitglieder der letzten Jahre mittels Gravur aufgenommen sind.
In der Mitte des Raumes soll eine Auferstehungskerze und ein Buch, in dem allen Verstorbenen eine Seite gewidmet ist Platz finden. Der Ausblick und die Fensterfront, die mit einer einfachen Sonnenuhr versehen ist, bilden den dritten Punkt der Kapelle, der über den Tod und die Verwundungen des Lebens hinaus erahnen lässt, was Auferstehung und Himmel bedeuten könnten.
Einfache Sitzgelegenheiten aus Zirbenholz laden die Pilgerinnen und Pilger ein, in der Kapelle zu verweilen. Gleichzeitig soll die Möglichkeit bestehen, aus diesen Sitzgelegenheiten eine Art „mobilen Altar" zusammenzustellen, um auch die Heilige Messe in der Herz-Jesu-Kapelle feiern zu können.
Die Gotteserfahrung in dieser Kapelle soll im Dazwischen stattfinden: in der Erinnerung an einen lieben Menschen, in der Erfahrung des Schmerzes und den Verwundungen des täglichen Lebens, sowie in der Hoffnung auf Auferstehung und ewiges Leben.


Neben dieser möglichen Interpretation soll jede Besucherin und jeder Besucher die Gelegenheit haben, der Herz-Jesu-Kapelle eine eigene Bedeutung zu geben.


... zum Bau der Kapelle
Alle 8 Gebiete der Jungbauernschaft/Landjugend Bezirk Innsbruck haben das Projekt Herz-Jesu-Bezirkskapelle unterstützt und beim Bau der Kapelle geholfen. Über 500 Mitglieder waren in unzähligen Arbeitsstunden bei Umsetzung beteiligt. Die Herz-Jesu-Bezirksjungbauernkapelle wurde ausschließlich aus Spenden und Eigenmitteln finanziert und in Gemeinschaftsarbeit aller Mitglieder gebaut.
Die Herz-Jesu-Bezirksjungbauernkapelle am Rauschbrunnen ist ganzjährig zugänglich und nach einer kurzen Wanderung zu erreichen. Der wunderbare Ort und die umwerfende Aussicht laden die Besucherinnen jederzeit ein zu verweile und lieben Menschen zu gedenken.

 


 

 

Anschrift

TIROLER JUNGBAUERNSCHAFT/ LANDJUGEND
Meinhardstraße 13a
6020 Innsbruck
Tel. +43 512 59 900-57
E-Mail: info@tjblj.at
 
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