In einer Ausnahmesituation Stärke gezeigt!

Wie wichtig eine funktionierende Vereinsarbeit in einer Dorfgemeinschaft ist, bewiesen die Mitglieder der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend in den vergangenen zwei Monaten.

14. Mai 2020


In den vergangenen zwei Monaten wurden durch das neuartige Corona Virus unser Leben und unsere Lebensgewohnheiten, so wie wir sie bis dato kannten, auf eine harte Probe gestellt. Neben privaten und beruflichen Einschränkungen mussten viele Jugendliche ihre Vereinstätigkeiten und ihre sozialen Kontakte außerhalb des Familienverbandes auf null reduzieren. Nicht aber so in der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, wo zahlreiche Ortsgruppen diese Krise als Chance nutzten und verschiedenste wohltätige Aktionen im ganzen Land umsetzten.

Verantwortung übernehmen und Hilfe anbieten

„Wir möchten am heutigen Tag einfach einmal einen großen Dank an unsere Mitglieder im ganzen Land aussprechen. Es ist einfach unglaublich welche Hilfsbereitschaft und welcher Tatendrang in dieser schwierigen Zeit von unseren Ortsgruppen ausgegangen ist", so die Landesobleute der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend Stephanie Hörfarter und Dominik Traxl.
Neben Hilfsangeboten für verschiedenste Risikogruppen, wurden vor allem Einkäufe, Apothekengänge und vieles mehr von den Ortsgruppen der TJB/LJ erledigt. Auch regionale Lebensmittelproduzenten und Direktvermarkter konnten sich in dieser Zeit auf die Mitglieder der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend verlassen. Nicht nur, weil viele zum regionalen Produkt im Ort greifen, sondern auch weil zahlreiche Ortsgruppen ihre Lebensmittelproduzenten im Ort durch diverse Zustelldienste unterstützt haben.
„Aber nicht nur die Hilfe vor Ort war unseren Mitgliedern ein wichtiges Anliegen. Leider fielen auch Traditionen rund um das Osterfest und den 1. Mai den Beschränkungen zum Opfer. Da ließen sich viele Mitglieder in den Regionen kreative Alternativen einfallen, damit die Menschen vor Ort nicht gänzlich auf altbekannte Symbole, Rituale und Feste verzichten mussten", freut sich Landesleiterin Stephanie Hörfarter über den Einfallsreichtum der verschiedenen Ortsgruppen. Dies reichte beispielsweise vom Binden kleiner Palmbuschen, und backen kleiner Osterbrote, die anschließend gesegnet und von den Mitgliedern der TJB/LJ an die Haushalte verteilt wurden. Auch organisierten unsere Mitglieder mancherorts das traditionelle Ratschen an den Kartagen und organisierten kleine Maibäume in den einzelnen Gemeinden.
„Diese schwierige Zeit hat uns vor allem eins gezeigt: nämlich, dass sich junge Menschen der Verantwortung stellen und mit ihren Taten das Land mitgestalten möchten. Nicht nur durch die zahlreichen Unterstützungsangebote, sondern auch durch die kreativen Umsetzungen unserer Bräuche, können wir mit Stolz sagen, dass die Ortsgruppen der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend, die derzeit über 18.000 Mitglieder zählt, weiterhin der Motor des ländlichen Raums sind", so Landesobmann Dominik Traxl abschließend.

Anschrift

TIROLER JUNGBAUERNSCHAFT/ LANDJUGEND
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